Ölwechsel

Ein regelmäßiger Austausch der Betriebsflüssigkeiten sorgt für einwandfreies Funktionieren des Motorrads.
Ölwechsel werden häufig selbst durchgeführt. Man sollte jedoch nicht einfach irgendein Öl in den Motor füllen!
Die folgenden Angaben ermöglichen Ihnen herauszufinden, welches Elf-Schmiermittel für Ihren Motor am besten ist.

    Anleitung Ölwechsel 4-Takter         Anleitung Ölwechsel 2-Takter    

Die Öltypen

Es gibt Öl und Öl. Erkennen Sie den Unterschied …

Es gibt drei große Ölfamilien:

  • Mineralöl
  • halbsynthetisches
  • synthetisches Öl 
    wobei das Letztgenannte für die leistungsfähigsten Motoren bestimmt ist.

Synthetische Öle enthalten eine Mischung von Flüssigkeiten und Additiven, die an die schwierigsten Bedingungen angepasst sind. Sie sind auch unter sehr hohen Temperaturen und Drücken leistungsfähig, wo die klassischen Mineralöle ihre Wirksamkeit verlieren würden. Synthetiköle besitzen eine gute Leistung bei einem größeren Anwendungsspektrum. Allgemein gesagt: je leistungsfähiger ein Öl ist, umso mehr Zusatzstoffe enthält es (Anti-Verschleiß, Anti-Oxidans, Detergenzien …).

     

 

Wie soll man sein Öl auswählen ?

In seinen Motor füllt man kein Friteusenöl…

Zugegeben : es ist schwierig, sich in der Mischung aus Buchstaben und Ziffern zurechtzufinden. Die erste Zahl gibt die Viskosität bei Kälte an (W = Winter; das Öl sollte vorzugsweise bei Kälte flüssig sein, um seine Funktion schnellstmöglich zu erfüllen), die zweite Zahl die Viskosität bei Wärme. Die Umgebungstemperatur und die Drehzahl Ihres Motors sind Kriterien für die Auswahl der geeigneten Viskositäten.

Wir raten davon ab, beim Ölwechsel billiges Autoöl in sein Motorrad zu füllen, nur um ein paar Euro zu sparen. Für diese zwei Motoren werden unterschiedliche Technologien genutzt (das Motoröl muss im Motorrad auch das Getriebe schmieren) und die Motordrehzahlen sind sehr unterschiedlich. Für ein Basismotorrad, dessen Motorentwicklung 20 Jahre zurückliegt, kann ein Öl ELF MOTO SUPER 4 DX RATIO* genügen, während für ein Supersportmotorrad der letzten Generation das Öl ELF MOTO 4 XT TECH* besser geeignet wäre.

   

 

Die Normen

Eine kniffelige Aufgabe? Nichts weniger als das…

Diese Art der Ölklassifizierung ist von der Norm abhängig, die man auf sie anwendet: es gibt in diesem Bereich keine Allgemeingültigkeit.

Die bekannteste Norm ist sicher die SAE ( Society of Automotive Engineers, USA). Sie nutzt Viskositätsangaben (Beispiel: 10W40), wohingegen die API-Norm (American Petroleum Institute) die Öle nach ihrer Qualität klassifiziert (für einen Benzinmotor erscheint der Buchstabe S, gefolgt von einem anderen Buchstaben, und je später dieser im Alphabet kommt, um so besser ist das Öl).

Europa hat ebenfalls eigene Normen. Früher gab es die Norm CCMC (Kommission der Hersteller des gemeinsamen Marktes), die einen Index von 1 bis 5 vorschlug, wobei 5 dem Besten entspricht. Aktuell ist die Norm ACEA (Association des Constructeurs Européens d'Automobiles), die dasselbe Prinzip aufnimmt, aber zwischen Benzin- (Buchstabe A) und Dieselmotoren (Buchstabe B) unterscheidet. In Japan berücksichtigt die strenge Norm JASO (Japanese Automobile Standards Organisation) das Emissionsniveau und die Schmierqualität.

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