Reifen

Sie haben nur zwei!
Zwei Kreditkarten: dies ist die Größe der Kontaktfläche Ihres Motorrads auf dem Boden. Es versteht sich von selbst, dass das Thema Reifen fundamental ist.

Lesen eines Reifens

Auf einem Reifen befinden sich viele Angaben. Einige Standards sind vorgeschrieben, wie zum Beispiel Hersteller, Handelsname, Rotationsrichtung, Abmessungen und Konformität (der Buchstabe E steht für die Reifenzulassung in Europa; DOT - Department of Transport - steht für die Reifenzulassung in den USA und Kanada).

Ein spezifischer Motorradreifen muss auch die Buchstaben M/C (für Motorcycle) tragen. Sie werden auch die Buchstaben TT (tube type) oder TL (tubeless) finden, die spezifizieren, ob ein Innenschlauch verwendet wird oder nicht.

   

 

Es versteht sich von selbst, dass nicht zugelassene Reifen nur für Wettkämpfe verwendet werden dürfen (und auch dort nicht in allen Kategorien). Slicks sind nicht für die Straßennutzung konzipiert. Sie laufen mit viel niedrigerem Druck und entwickeln ihr volles Potential nur, wenn sie heiß sind (nach intensivem Gebrauch, was auf der Straße schwierig ist). Sie haften bei Nässe nicht auf der Straße und haben viel weichere Überzüge, die für das geringere Gewicht von Wettkampfmaschinen entwickelt wurden.

   

 

Die Funktion des Reifens

Beschleunigung, Lenken, Bremsen - ein Reifen muss alle diese Funktionen erfüllen. Außerdem muss er für Ihr Motorrad einen guten Kompromiss zwischen Agilität und Stabilität bieten.

Ein Reifen läuft nur dann auf seinem höchsten Potential, wenn er die richtige Lauftemperatur hat. Er muss also einige Kilometer absolviert haben, um sein volles Potential auszuschöpfen. Ein Reifen muss den richtigen Luftdruck haben. Wenn der Reifendruck zu niedrig oder zu hoch ist, wärmt der Reifen sich nicht so auf wie er sollte, verschleisst schneller (um ca. 40 %) und erhöht den Benzinverbrauch.

Wir empfehlen Ihnen, den Reifendruck mindestens alle zwei Wochen zu überprüfen, da eine perfekte Dichtigkeit nicht garantiert ist. Der Druck sollte bei kaltem Reifen gemessen werden.

   

Reifenarten

Wie die meisten Ausrüstungselemente von Motorrädern, haben sich auch die Reifen in den letzten Jahren erheblich verändert. Das Produktangebot der Hersteller war noch nie so groß und komplex: es gibt nicht nur Reifen für jede Maschine, sondern auch für die verschiedenen Nutzungsarten. Es gibt zum Beispiel für Sportmotorräder und Roller verschiedene Gummiqualitäten für denselben Reifen, je nachdem ob Sie mehr Wert auf Lebensdauer oder Grip leben.

Diese große Vielseitigkeit findet sich auch bei den für Off-Road-Motorräder entwickelten Reifen. Hier deckt die Reifenauswahl nicht nur alle Bedürfnisse, sondern auch die verschiedenen Bodenbeschaffenheiten (Schlamm, Sand, Steine usw.) ab. So finden Sie in jedem Fall den Reifen für Ihre Maschine und die vorgesehene Betriebsbedingungen.

   

 

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